Der Dom zu Portogruaro

So schief, so schön.

Dom Portogruaro
Dom zu Portogruaro

An Stelle einer romanischen Kirche wurde dieser Dom in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts errichtet.

 

Von diesem Vorgängerbau ist nur mehr der schlanke, schiefe Turm erhalten, dessen Obergeschoß an allen vier Seiten durch Drillingsfenster durchbrochen ist. Die darüber befindliche oktogonale Glockenkammer hingegen wird mittels Zwillingsfenstern gegliedert und von einer spitzen Turmhaube bekrönt.

 

In einer Nische an der Außenmauer der Apsis des Domes befindet sich eine Madonna mit dem Kind, eine schöne Marmorgruppe aus dem 14. Jahrhundert. Der dreischiffige, schlichte Innenraum der Kirche zum Hl. Andreas endet in einem langen Presbyterium. Sehenswerte Kunstwerke sind ?das letzte Abendmahl? über dem Hauteingang, das Pietro Muttoni zugeschrieben wird,?der Hl.Rochus? von Antonio Carneo auf dem 2. Altar rechts und die Auferstehung aus der Schule von Palma il Giovane auf dem 4. rechten Altar.

 

Das zentrale Ölgemälde in der Apsis zeigt ?die Vorstellung Jesus? im Tempel? von Giovanni di Martino. Das linke Bild im Presbyterium stellt ?das Hl. Gespräch? von Pomponio Amalteo da, von dem auch die rechten und die letzten zwei linken Tafeln auf dem Chorgestühls stammen, während die erste Tafel links ?das letzte Abendmahl? Gregorio Lazzarini zugeschrieben wird.

 

Erwähnenswert ist auch noch das Ölgemälde Madonna delle Grazie von Pietro Damini auf dem dritten Altar im linken Seitenschiff.

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