Malamocco

Perle der Insel

Jede noch so kleine Geschichte des Lidos beginnt in Malamocco. Dieser freundliche und malerische Ort mit seinen Kanälen, Gassen, großen und kleinen Plätzen und seinen niedrigen, dichtgedrängten Häusern ist ein kleines, aber getreues Abbild Venedigs, dessen Stadtwerdung in engem Zusammenhang mit der Entwicklung der Insel stehen.

 

Wenn Sie zum Lido kommen und die kleine Ortschaft Malamocco links liegen lassen, dann verzichten Sie darauf, sich vorzustellen, wie die Insel vor etwa 100 Jahren ausgesehen hat.

Damals lebte fast die gesamte Bevölkerung von ca. 1000 Einwohnern in diesem Ort, der nicht nur der Sitz der Gemeinde Lido sondern auch die einzige Ortschaft auf der Insel war.

 

Als gegen Ende des 19. Jahrhunderts der Lido di Venezia vom Fremdenverkehr entdeckt wurde, behielt allein Malamocco seinen dörflichen Charakter.

Murazzi

Die Murazzi wurden von der venezianischen Republik kurz vor ihrem Fall gegen Ende des 18. Jahrhunderts aus weißen istrischen Marmorblöcken zum Schutz gegen Überflutungen errichtet.

 

Sie haben eine Reihe hölzerner Pennelli, die sich im Lauf der Jahrhunderte als unzureichender Schutz vor den häufigen Sturmfluten erwiesen haben. Seit der großen Sturmflut im November 1966 wurden sie erneuert und Bruchstellen geschlossen.

 

Diese kleinen Dämme werden in den Sommermonaten von vielen Gästen, die den Sand nicht mögen, als intimer Sonnen- und Badeplatz verwendet.

 

Verschiedene Segelclubs liegen auf der in natürlicher Weise gut geschützten Lagunenseite. Man bleibt in der Lagune oder erreicht das offene Meer durch den Hafen von Malamocco oder den von San Nicolò.

 

Eine landschaftlich unvergleichliche Lage genießt der Reitclub auf dem Lido: Er liegt Venedig direkt gegenüber.

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