Prosecco - ein prickelnder Tagesausflug
So viele Geschichten Italiens beginnen mit "schon die alten Römer..." - die des Proseccos auch: Schon damals schätzte man den Wein aus der Prosecco Traube, einer aus dem Veneto stammenden Rebsorte, als Vinum Puclnum.
Zwar kann die Traube überall angebaut werden, doch nur der Schaumwein aus der Gegend um Conegliano und Valdobbiadene darf sich mit Fug und Recht Prosecco nennen.
Vielleicht ist es Ihnen ja schon mal aufgefallen: Die Brause, die einem im Norden Europas kredenzt zu werden pflegt, trägt auf dem Etikett, ganz verschämt und kleingedruckt, die Bezeichnung Vino Frizzante. Wer also echten Prosecco genießen will, sollte also schleunigst die Bar wechseln.
Der echte Prosecco, und nur der echte Prosecco entsteht in der DOC Gegend um Conegliano und Valdobbiaddene herum (siehe Karte), den Hauptorten des Prosecco DOC Gebiets.
Ein kurzer Rundgang durch die bezaubernde Altstadt mit ihren alten Palästen und dem sehenswerten Dom, ein Gläschen Prosecco als Aperitiv und weiter geht es Richtung Pieve di Soligo bis Follina, (dort kann eine mittelalterliche Abtei besichtigt werden).
Hier beginnt die panorama- und aromareiche Prosecco-Straße.
Lassen Sie sich Zeit, besuchen Sie eines der vielen Prosecco-Weingüter und folgen Sie der Straße bis nach Valdobbiadene, dem zweiten Hauptort im Prosecco-Gebiet.
Es reihen sich die Namen großer und zu recht berühmter Prosecco-Erzeuger wie die Perlen in einem Kelch: Mionetto, Valdo, Ruggeri..
Zurück geht es über die SS 348 Richtung Treviso.
Weitere Informationen zum Prosecco finden Sie hier
