Rathaus

Portogruaro

Tipp: Die Bar Roma gleich nebenan

Der Portogruaro seit über 800 Jahren als Rathaus dienende Bau ist zweifellos das beeindruckendste Wahrzeichen der Stadt, ein besonders schönes Beispiel der hiesigen bürgerlichen Architektur. Das gotische Gebäude, dessen Hauptfassade aus Ziegeln besteht, wurde im Laufe zweier Jahrhunderte errichtet.

 

Der ältere Teil ist zweifelsfrei der Mittelbau, dessen Fensterbögen in der Belle Etage aufwendig aus Ziegeln gearbeitet sind, während die Fensterumrahmungen in den beiden Seitenteilen aus weißem Naturstein bestehen. Urkunden aus dem 13. Jahrhundert berichten bereits von der ?Loggia del Comune?, dem Gemeindehaus. So erscheint das Errichtungsjahr 1265 plausibel, auf das der Mittelteil von dem Stadthistoriker Antonio Zambaldi datiert wurde.

 

Infolge des Aufstandes der Barden 1371 geriet der Palast in Brand. Zur Unterdrückung der Unruhen und Wiederherstellung seines Ansehens griff Marquado, der Patriarch von Aquileia, in die Zwistigkeiten ein und genau zu diesem Zeitpunkt - so der Historiker Degani - dürfte die Gemeinde die neue Loggia mit ihrem einzigartigen ghibellinischen Zinnenkranz errichten haben lassen.

 

Nach soviel Kultur und Geschichte die gute Nachricht: Direkt nebenan ist die Bar Roma, wo man den wirklich bezaubernden Anblick bei einem kühlen Glas Prosecco in aller Ruhe genießen kann.

Mondiale 2006

Normalerweise ist es auf der Piazza fast idyllisch ruhig. Es sei denn, Sie haben das Glück, dass Ihr Aufenthalt auf das Endspiel der Fußball Weltmeisterschaft fällt. Dann kann es schon mal etwas lauter werden.

 

Doch wird man für die Unbill schnell entschädigt, sobald ein Tor fällt, der venezianische Löwe erwacht und es Frei-Eis für alle gibt.

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