Rundgang

Treviso

Dom Treviso
Dom Treviso
Piazza dei Signori
Piazza dei Signori

Der Besuch in Treviso kann nur in der "Piazza dei Signori" beginnen. Hier stehen einige der bedeutendsten Monumente der Stadt: so zum Beispiel der Stadtturm (Torre Civica), der Präfekturpalast (Palazzo della prefettura) und der "Palazzo dei Trecento" (Rathauspalast), in dessen Innern herrliche Fresken zu bewundern sind.

 

Von der Piazza aus, durch den Portikus "Soffioni", gelangt man zur charakteristischen Piazzetta "Monte die Pietà ", im 14.Jahrhundert Sitz des Pfand- und Leihhauses: in seinem Innern sehenswert die "Cappella dei Rettori" (Rektorenkapelle), der besondere Stolz der Stadt; vergoldete venezianische Ledertapeten verkleiden die Wände, deren oberer Abschluss ein Fries mit Tafeln von Pozzoserrato schmückt. Ludovico Fiumicelli werden stattdessen die Freskomalereien zugeschrieben.

 

In der Nähe der "Piazza S.Vito", erheben sich zwei Kirchen, die S.Lucia Kirche und die S.Vito Kirche, die durch eine kleine Tür miteinander verbunden sind.

 

Weiter geht's in Richtung "Canale dei Buranelli", einem der typischsten Winkel der Stadt, zur "Piazza Rinaldi" und schliesslich zu der "S.Francesco Kirche". Die Kirche (14. Jhd.) mit angeschlossenem Kreuzgang und Kloster besitzt eine fast nüchterne Schönheit; in ihrem Innern birgt sie einige wertvolle Fresken und die Grabmale der Töchter von Petrarca und von Dante.

 

Von S.Francesco aus gehen wir entweder zur "Piazza del Grano" (Kornplatz), auf der zwei mal wöchentlich der Wochenmarkt abgehalten wird oder zur "Pescheria", eine winzige Flussinsel inmitten der Stadt, wo tagtäglich der Fischmarkt stattfindet.

 

Von der "Pescheria" aus, über die "Piazza S.Parisio" gelangen wir zur "S.Agostino Kirche", einziges religiöses Gebäude der Stadt in barockem Stil. Gleich in der Nähe befindet sich die profanierte "S.Caterina Kirche" (Kirche und Kreuzgang aus dem 14.Jhd.) mit ihrer herrlichen "Cappella degli Innocenti" (Kapelle der Unschuldigen). Tommaso da Modena, einer der grössten Maler des 14.Jahrhunderts, hat deren Freskenzyklus über das 'Leben der heiligen Ursula' geschaffen.

Canale dei Buranelli di Treviso

Jetzt geht es, reizvollen Gässchen entlang, weiter zur "S.Maria Maggiore Kirche" und zur Dantebrücke ("dort", so der bekannte Vers in Dantes Göttlicher Komödie, "wo der Sile und der Cagnan sich treffen".

 

Anschliessend nehmen wir die Strasse zum alten Krankenhaus in der Nähe der "Piazza S.Leonardo". Bevor wir zur "Piazza Signori" zurückkehren, halten wir an der "Loggia dei Cavalieri" (Kavaliersloggia), einer der ältesten Profanbauten der Stadt.

 

Eine andere Route führt uns in die Hauptgasse "Calmaggiore" (mit grosser Wahrscheinlichkeit einst romanisches "Cardum"), die vornehmste und repräsentativste Strasse der Stadt. Die Strasse ist von herrschaftlichen Palazzi umsäumt.

 

Schliesslich gelangen wir zur "Piazza Duomo" (Domplatz); sehenswert das Baptisterium aus frühchristlicher Zeit (11.Jhd.) und der Dom, ein romanischer Bau mit wunderschönem Kuppelsystem: im Innern verdienen besondere Beachtung die vorromanische Krypta (1100), das berühmte Altargemälde von Tizian und die Freskomalereien des Pordenone.  

 

Nun geht's weiter zum Diözesanmuseum, in den Wohnungen der Kanoniker eingerichtet, nicht weit von "Piazza Pola": von hier aus schlängeln wir uns durch viele reizvolle Gässchen bis zur "S.Nicolï Kirche", die mächtigste und reichste Kirche der Stadt.

 

Dieser Bau, im Jahre 1300 vom Dominikanerorden errichtet und in drei Schiffe unterteilt, birgt in seinem Innern wertvolle Fresken und Gemälde. Im an die Kirche angrenzenden Kloster ist der Kapitelsaal mit einem Freskenzyklus des Tommaso da Modena sehenswert.

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