Markuskirche

Chiesa di San Marco

San Marco

Der Bau der Markuskirche in seiner heutigen Form enstand in der 2. Hälfte des 11. Jahrhunderts. Er ruht auf nicht weniger als 2643 gestohlenen Säulen.

 

Die Fassade zeigt byzantinische, romanische und gotische Elemente. Er wird durch einen Balkon in zwei Hälften geteilt, auf dessen Mitte die vier Bronze-Rosse (Griech. Kunst des 3. Jhs. v. Chr., aus der Pferderennbahn von Byzanz stammend, von Napoleon geraubt, unter den Habsburgern auf deren Betreiben zurückgegeben) aufgestellt wurden.

Die Fassade ist seitlich verblendet mit vielfarbigen Marmorplatten.

Chiesa di San Marco - Markuskirche
Chiesa di San Marco - Markuskirche
Fresken am Eingang der Chiesa di San Marco

Das Innere des Doms ist nach dem Grundriss eines griechischen Kreuzes gebaut: Querschiff, drei Seitenschiffe und fünf Kuppeln, ein erhöhtes Presbyterium und Emporen auf halber Höhe der Seitenschiffe. Durch die Senkungen der Fundamente ist der Boden gewellt und uneben, was durchaus zum typisch venezianischen Charme beiträgt.

Der interessanteste Teil der Kirche ist zweifellos das Presbyterium, wo sich der Hochaltar mit dem Markusgrab befindet.

 

Die Pala d'Oro, auf einer drehbaren Achse, schließt den Altar nach der hinteren Seite ab. Sie ist ein Werk venezianischer Goldschmiedekunst des 14. Jhs. (3,48 x 1,40 m). Viele Edelsteine sind in sie eingelassen und 80 Zellenschmelzbilder zeigen die wichtigsten Kirchenfeste, Engel, die Apostel und Propheten, gruppiert um einen Mittelteil mit dem segnenden Christus, der von den vier Evangelisten umringt ist.

Die Mosaike im Inneren bedecken eine Fläche von 4000 qm. Es dauerte 700 Jahre sie zu vollenden.

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