Bologna

die Fette

... so nennt der italienische Volksmund Bologna: "La grassa". Ob dies nun bedeutet, dass dort das Essen so fett sei (was nicht immer stimmt) oder man es dort wird, weil es so gut schmeckt (was fast immer stimmt), sei dahingestellt. Es läuft eh auf dasselbe hinaus.

Richtig jedoch ist: Bologna ist eine wahre Freude für die Sinne, den Gaumen, und für die Augen sowieso.

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die Twin Towers von Bologna
Lustwandeln unter Arkaden

Die Universitätsstadt am Fuße des Appenin verdankt ihr anziehendes Erscheinungsbild einer Unmenge von Arkaden, unter denen sich bei jedem Wetter trefflich wandeln und shoppen läßt. Oder in einem offenen Restaurant in einem der vielen Gäßchen, Durchgänge und Plätze nahe der Piazza, wo es sich besonders bei gutem Wetter lange aushalten läßt.

 

Die Wahrzeichen Bolognas sind der Torre Garisenda und der Torre degli Asinelli - zwei sog. Geschlechtertürme: Erbaut um 1300 und damals das höchste Gebäude Europas sind sie die letzten von einstmals 180 (!) Exemplaren. (Die Türme wurden im 19. Jahrhundert geschleift, leider).

 

Der besondere Charme dieser Stadt geht von ihrem Zentrum aus: Der Piazza Maggiore, dem Neptunbrunnen und der eindrucksvollen und doch unvollendeten San Petronio Basilika.

Lang und prominent ist die Liste der Bologneser und -innen, die es zu was gebracht haben:

Berühmte Bologneser und -innen

  • Pierluigi Collina, Schiedsrichter
  • Luigi Galvani, Arzt, Anatom und Biophysiker
  • Laura Bassi, Die Physik-Professorin Europas
  • Lodovico Carracci, Maler
  • Giovan Battista Caprara, Kardinal, Erzbischof, Graf, Senator
  • Benedikt XIV., Papst
  • Carlo Grassi, Kardinal
  • Gregor XIII., Papst
  • Gregor XV., Papst
  • Innozenz IX., Papst
  • Giorgio Morandi, Maler
  • Pier Paolo Pasolini, Filmregisseur und Dichter
  • Ottorino Respighi, Komponist
  • Christian Vieri, Fußballspieler
  • Parma, Schinken
  • Und, last but not least: Die romagnolische Küche mit ihren zahlreichen Spezialitäten!

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