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Bologna - la grassa

Emilia Romagna = (Fauna + Flora) * cucina2

Bestimmt kennen Sie jene typischen Photos vom italienischen Paradies: Darauf ein dicker Padrone mit einem Rotweinglas, neben sich einem Turm romagnolischer Delikatessen: Reifen Käselaibern, die Decke voller schmackige Schinken, Salamis stapeln sich - glatt ins Foto beißen möchte man!

Solche Orte gibt es nicht im Klischee, sondern in der Emilia Romagna. Hier ißt man wirklich hervorragend. Kaum verwunderlich, oder was würden Sie von einer Region erwarten, deren Hauptstadt (Bologna) der italienische Volksmund la grassa, die Fette nennt? (Das ist durchaus keine Beleidigung, wenn man bedenkt, daß die Hauptstadt Italiens inoffiziell la putana geheißen wird. Und glauben Sie bitte nicht, daß deswegen in der Ewigen Stadt die Liebe nun besser sei als anderswo! Venedig ausgenommen.)

Wenn es nur um das eine geht...






In Bologna geht es meistens um die Wurst, in jedem Fall ums Essen

Wie dem auch sei.

Mit dem Podelta in der Provinz Ferrara betreten Reisende zweifelsohne eine der verlockensten und eindrucksvollsten Landschaften der Emilia Romagna: Einerseits das Meer mit seinem über 23 km langen breiten Strand, andererseits die tausendjährigen Biotope bzw. Naturschutzgebiete von Comacchio, aus denen man Naturfreunde nur mit Mühe wieder fortlocken kann.

Flora und Fauna beleben zusammen mit Geschichte, vielen Kunstwerken und Sehenswürdigkeiten dieses bezaubernde und natürliche Gebiet. Das historische Lagunengebiet erstreckt sich bis zur Abtei von Pomposa, zum Schloß von Mesola und zu der nahen Renaissancestadt Ferrara.

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