Parmesan

der Goldstandard der italienischen Küche

Ohne diesen besonderen Käse wäre Italien statt eines Stiefels wohl nur ein Halbschuh. Der Parmesan - oder auf italienisch: Grana - ist schlichtweg eine der Grundfesten der italienischen Küche und des Genusses überhaupt.

 

Seit über 800 Jahren wird dieser Käse auf die gleiche Art und Weise in den Gegenden um Parma, Reggio Emilia, Modena und Bologna hergestellt. Das Original trägt auf der Rinde einen Stempel, in Punktschrift: Parmigiano-Reggiano.

So gibt es natürlich viele Hersteller, und somit auch - wenn auch auf hohem Niveau - Qualitätsunterschiede. Daher ein Tipp, ganz unter uns: Halten Sie sich fern von den Parmigiani mit rotfärben gepunkteter Schrift, nehmen Sie besser die mit der schwarzen Schrift. Denn Parmesan ist nicht gleich Parmesan.

 

Es gibt ihn in 3 Reifestufen. In jedem Falle erhalten Sie ihn nach 12monatiger Reifezeit, nach 2 Jahren Reife erhält er das Prädikat vecchio, nach 3 Jahren stravecchio.

 

Für italienische Küche ist er schlichtweg unverzichtbar, sei es gerieben über die Pasta, gewickelt in feine Scheiben vom Parma Schinken, oder ganz einfach pur und zerbröckelt in dünnen Scheiben über gedünstetem Spargel oder Fenchel, oder auch mit ein paar Tropfen Balsamico Essig.

 

Und was vom Parmesan in jedem Falle übrig bleibt, die Rinde, läßt sich vorzüglich verwenden, um z.B. einen schmackigen Sugo bolognese zu kochen. Die Rinde einfach mitkochen, oder, wenn Sie die Perfektion auf die Spitze treiben wollen: Nehmen Sie einen ausgehöhlten Parmesan Laib als Pastaschüssel.

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