Strozzapreti

Pfaffenwürger

Strozzapreti

Die Pastasorte, deren Name für die des italienischen nicht mächtigen immer etwas verschämt als "Möge er daran ersticken!" übersetzt wird, heisst treffender übersetzt Pfaffenwürger.

 

Woher dieser charmante Name stammt, darüber gibt es - wie so oft in Italien - verschiedene Legenden:

Die eine lautet, dass die gefräßigen Priester der Region vor lauter Enthusiasmus die köstliche Teigware allzu schnell verschlangen und so den Rachen voller bekamen, als ihnen lieb sein konnte.

Die andere ist, dass seinerzeit die Pacht an die Domherren als mehr oder weniger bescheidener Obolus in Naturalien entrichtet wurde, eben auch in Form von Strozzapreti, bei denen man es den Priestern schon vor der Lieferung in gewissem Sinne heimzahlen konnte.

 

Im Vergleich zu anderen Pastasorten wird der traditionelle Teig für die Strozzapreti in der Emilia Romagna übrigens aus Mehl, Wasser, Ei und Parmesan hergestellt.

 

Hier können Sie Mama zusehen, wie sie Strozzapreti herstellt (allerdings mit leicht variierten Zutaten, wie sie sagt):

Und hier noch einer, weil's so schön ist und wir Italienern einfach gern beim Kochen zusehen: Mimmo! Er hat in diesem Fall zwar nichts mit Strozzapreti zu tun, aber er kocht auf seine Weise sehr unterhaltsam, selbst wenn man kein Italienisch versteht:

Daraus kann man lernen: Es braucht nicht zwingend eine Designerküche, um etwas köstliches zu zaubern. Einfach nur ein wenig Hingabe. Bravo Mimmo!

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