Pula

Pula ist heute mit 82.000 Einwohnern die größte und älteste Stadt Istriens und besitzt daher großartige antike Monumente. Seine Kultur zusammen mit dem modernen touristischen Infrastruktur nicht nicht zuletzt die Reize der blauen Adria machen Pula zu einem sehr attraktiven Urlaubsort.

Um die Stadt zu besichtigen, sollte man mehr als nur einen Tag einplanen. Denn zu sehen gibt es viel! 

Sehenswürdigkeiten

Das Amphitheater in Pula - das Juwel der Küstenstadt - zählt zu den sechs größten erhaltenen Arenen der Welt. Unter Kaiser Vespanian wurde es 79 n. Chr. für Gladiatorenkämpfe erweiter und fasste 23.000 Zuschauer. Im Mittelalter wurden hier Turniere ausgetragen, während man heute eher friedliche Veranstaltungen wie Freilichtkonzerte und im Sommer das Opernfestival und ein spektakuläres Open Air Filmfestival bevorzugt, bei dem der kroatische Filmpreis "Goldene Arena" verliehen wird.

Da die Arena an der Küste an einem Hang liegt, hat die Außenmauer an der Meeresseite drei Geschosse und an der gegenüber liegenden Seite nur zwei. Die gut erhaltene Außenmauer misst an ihrem höchsten Punkt imponierende 29,40 Meter! Die Hauptkampfbahn ist 68 Meter lang und 41 Meter breit. Entlang der Hauptachse befanden sich unter dem Theater die Korridore für die Gladiatoren und die Tierkäfige (oder heutzutage die Opernsänger).

Der Triumpfbogen von Pula, genannt auch das "goldene Tor", stand früher in unmittelbarem Bezug zum Stadttor Porta Aurea (eben das goldene Tor), das leider jedoch im 19. Jh. zerstört wurde. Doch der Name ist damit nicht obsolet, denn sinnigerweise markiert der Bogen heute den Eingang zur Einkaufsmeile von Pula.

Um das Zentrum von Pula mit seinen vielen historischen Monumenten und Kirchen zu besichtigen, sollte man schon mehr als nur einen Tag einplanen.

Gegründet wurde Pula einstmals als römische Kolonie Pietas Julia. Schon ab dem 6. Jh. war sie ein bedeutender byzantinischer Flottenhafen und diese strategische Bedeutung behielt die Stadt bis ins 20. Jh. bei. 1150 unterwarf sich die Stadt den Venezianern und blieb - bis auf eine kurze Unterbrechung von 1294 bis 1319 -Teil der Republik Venedig bis zu deren Untergang 1797. Danach kam es zum habsburgischen Herrschaftsbereich und zum Ausbau als Kriegshafen.
Auch heute ist sie weiterhin ein bedeutender kroatischer Hafen, aber auch Verwaltungszentrum Istriens und Universitätsstadt.

Am ehemaligen römischen Forum steht der aus dem 1. Jh. n. Chr. stammende Augustustempel. Er ist 17 Meter lang und nur sechs Meter breit, zählt aber mit seinen 3 x 2 Säulen und den korinthischen Kapitellen der Vorhalle und der Cella zu den hervorragenden Beispielen römischer Baukunst.
Noch gute 100 Jahre älter ist der kleine Sergierbogen mit einer geflügelten Siegesgöttin und einem Fries, das einen Pferdewagen zeigt.

Durch die Porta Herculea, dem ältesten römischen Denkmal Pulas mit einer Darstellung des Herkules mit Keule, gelangt man auf das Kastell.  Dieses sternförmige Kastell wurde im 17. Jh. von den Venezianern auf den Ruinen des römischen Kapitols im Stadtzentrum errichtet. Es beherbergt das Historische Museum von Istrien. Von seinen Mauern hat man einen herrlichen Blick auf die Stadt. In der Nähe findet man die Reste eines Theaters und danach das Archäologische Museum von Istrien. Es liegt in einem Park der ehemaligen Deutschen Schule nahe der Porta Gemina.

Die Strand, Sand & Kieselsituation

Sandstrände gibt es in Pula nicht (die gibt es frühestens in Medulin), dafür aber eine reiche Auswahl an Kieselstränden (grob und fein), Felsstränden und Badeplateaus aus Beton und Liegewiesen. 

Hunde sind an offiziellen Stränden nicht gestattet. Dafür gibt es einen eigenen Hundestrand in der Saccorgiana Bucht etwas weiter südlich auf der Halbinsel Verudela.

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