Bassano del Grappa Veneto

Heimstatt des Grappa

ist hier nicht.

Auch wenn einige Reiseführer es gerne behaupten: Das malerische Bassano del Grappa ist nicht die Heimat des gleichnamigen hochprozentigen Getränks. Was hier aber auch niemanden daran hindert, ihn gerne zu kredenzen.

Richtig hingegen ist: rapus bedeutet auf lateinisch Traube, woraus im Volksmund schließlich Grappa entstand. Aber wie dem auch sei: Nur Obstbrand aus "Treber" - hergestellt aus trockenen ausgepressten Trauben, einem Nebenprodukt der Weinerzeugung - aus Italien darf sich Grappa nennen. Rund 40% aller Grappe werden in der Gegend rund um Vicenza und dem Monte del Grappa (von dem sich der Namenszusatz Bassanos ableitet) produziert.

Übrigens lohnt sich ein kleiner Abstecher in eine der ansässigen Destillerien, denn dort kostet eine gute Flasche Grappa in etwa nur die Hälfte des Preises, der in Deutschland oder Österreich dafür verlangt wird.
Wer den Grappa zünftig genießen will, tut dies am besten in der Osteria del Ponte direkt an der kaum zu übersehenden Holzbrücke über die Brenta.

Wer vom Veneto aus weiter den Spuren des Grappas folgen möchte, der begebe sich Richtung Osten ins Friaul, die zweitwichtigste Grappa Region Italiens.
Daß man dort seit Jahrtausenden exzellente Weine keltert, wurde der Region schon zu Zeiten der Römer gewissermaßen zum Verhängnis: Denn Julius Cäsar war Weinliebhaber.
Und so dauerte es nicht lange, bis das Friaul dem römischen Reich einverleibt wurde.

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Ponte Vecchio

von Andrea Palladio

Die zu recht berühmte Brücke wurde 1569 nach Plänen von Adrea Palladio errichtet, dem die Region mitunter ihre berühmtesten Villen verdankt. Darunter solch grandiose Monumente der Baukunst wie z.B. die Villa Rotonda (wo u.a. Mozarts Oper Don Giovanni verfilmt wurde).

Die Ponte Vecchio (oder auch Ponte degli Alpini genannt) ist eine überdachte Jochbrücke mit einer gedeckten Fahrbahn, durch die man trockenen Fußes und trockenen Hauptes über die Brenta gelangt. Weil Bassano an der strategisch wichtigen Handelsstraße nach Vicenza liegt, wurde sie in verschiedenen Kriegen mehrfach beschädigt oder gar vollständig zerstört, jedoch immer nach den originalen Plänen Palladios wieder aufgebaut.

Aber folgen wir weiter dem Fluss hinab

› zu den Villen der Brenta


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