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Brenta Villen

Villa Pisani

Glück ist in der kleinsten Hütte

Wie man sich das vorstellen muss, wenn der Doge von Venedig Urlaub macht.

Die Villen entlang der Brenta, dem Verbindungskanal zwischen Venedig und Padua, sind berühmt, und das zu Recht.

Die aristokratischen Villen, die zwischen 1500 und 1700 erbaut wurden, sind beeindruckende Momumente venezianischer Macht in dieser Zeit.
Sie waren nicht nur Statussymbole, sondern wurde bevorzugt genutzt, um die Sommerfrische mit Freunden angenehm zu verbringen (und natürlich auch, um Geschäftspartner standesgemäß zu beeindrucken - ist ja heute auch nicht anders).

Villa Pisani

Brentakanal

Die Villa Pisani in Stra (nicht zu verwechseln mit der Palladio Villa Pisani in Bagnolo di Lonigo) an der Brenta erreicht man am besten mit dem Auto (großer Parkplatz ist vorhanden).

Schon von außen wird man von dem mächtig prächtigen Gebäude optisch beinahe überwältigt. Aber im einem guten Sinne, denn das Gebäude hat eine einnehmend positive Ausstrahlung (im Vergleich zu anderen Gemäuern, die man hier in der Gegend auch findet).

Die Villa ist heute ein nationales Museum.

Durch den Haupteingang gelangt man in den beeindruckenden Park der Villa, bitte treten Sie ein:

Durch die Eingangshalle gelangt man schließlich in den Garten. Dort finden sich auch Gartenbauwerke ohne ersichtlichen besonderen Zweck, außer vielleicht dem, das Auge zu erfreuen und Schatten zu spenden.

Villa Pisani

Besucherinformation

Villa Foscarini Rossi

Öffnungszeiten

Villa Pisani am Brentakanal

Adresse

Villa Pisani National Museum

Via Doge Pisani, 7

30039 Stra (VE)

Telefon

+39 049 502074

@

drm-ven.villapisani(at)beniculturali.it

www

Villapisani.beniculturali.it

Irren kann so unterhaltsam sein.

Im Gartenlabyrinth der Villa Pisani

Eine Riesengaudi für große und kleine Kinder im Labyrinthgarten: Das Ziel ist ein Turm in der Mitte des Labyrints, von wo man alles überblicken kann und versucht, sich den Rückweg einzuprägen.
Allein das lohnt schon den Eintritt.

Now you know.

Eiskeller

für die strategische Prosecco Reserve

Das Herumirren im Park der Villa Pisani lässt manchen sogar sein Handy vergessen. Vom Turm in der Mitte kann man genüßlich auf die anderen Herumirrenden herabblicken, solange man vergisst, dass man ja selbst wieder herausfinden muss…

Im entlegensten Winkel des Gartens, von dichten Bäumen beschattet, finden sich allerlei bizzarre Figuren (die abgebildeten sind noch die harmloseren). Sie bewachen den Eiskeller der Villa Pisani. Von Eiskellern dieser Art ist überliefert (Monticello, 1815), dass sie mit einer Eisfüllung im Winter die Lebensmittel bis in den Herbst hinein kühlen konnten.

Der Park der Villa Pisani ist selbst für jemanden, der es ansonsten nicht so mit Gärten hat, ein echtes Erlebnis. Hier hat der Bauherr keine Kosten und Mühen gescheut, etwas Besonderes zu bauen, und das ist ihm auch gelungen:

Neben der Architektur, die eine Wohltat für das Auge ist, kommt auch die Kurzweil nicht zu kurz. Allein dafür sorgt bereits der Irrgarten, in dem man herrlich seine Zeit vertrödeln kann, und darfür ist man ja schließlich im Urlaub.

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Wem solche Anwesen gefallen, könnte auch den mystischen Garten der Villa Barbarigo (unweit von hier) mögen.