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Grotta del Mitreo

Duino

Das Heiligtum im Fels

Jeden Samstag Vormittag (10-12 Uhr) nach Voranmeldung.

Nur wenige Kilometer nördlich von Triest, oberhalb der steilen Adriaküste, verbirgt sich ein unscheinbarer Ort, der zu den faszinierendsten Relikten der römischen Antike zählt: die Grotta del Mitreo in Duino-Aurisina.

Dieses Heiligtum des exklusiven Mithras Kults eröffnet sich in einer natürlichen Höhle, die vor fast 2.000 Jahren zu einem sakralen Raum umgestaltet wurde. Ein Ort der Stille, der bis heute eine besondere Atmosphäre bewahrt hat.

Mithras und der Stier

Das Herzstück

Im Zentrum der Höhle steht ein steinerner Altar mit einem Relief, das die wichtigste Szene des Mithras-Kults zeigt: die Tauroctonie, die Tötung eines Stieres durch Mithras.

Diese Darstellung ist kein Opfer im klassischen Sinn, sondern ein starkes Symbol für Erneuerung, Leben und kosmische Ordnung. Begleitfiguren – oft ein Hund, eine Schlange oder ein Skorpion – verweisen auf tiefere, bis heute nicht vollständig entschlüsselte Bedeutungen.

Besucherinformation

Grotta del Mitreo

Die Grotta ist nur auf Voranmeldung und, da es sich um eine archäologische Stätte handelt, nur unter Einhaltung ein paar Regeln zu besichtigen:

Grotta del Mitreo

Jeden Samstagvormittag von 10:00 bis 12:00 Uhr zu besuchen – ausschließlich nach vorheriger Anmeldung (bis spätestens am Vortag).

Zur Vermeidung von Menschenansammlungen gelten folgende Regeln:

  • Zugang nur mit verpflichtender Reservierung über die Kontaktstellen (Email: flondar(at)libero.it, Tel.: +39 339 6908950
  • Tragen einer Maske ist verpflichtend
  • Zugangsweg ist hintereinander mit einem Abstand von 2 Metern zu begehen
  • Der Eintritt in die Höhle wird begrenzt, sodass jederzeit ein Mindestabstand von 1 Meter
  • eingehalten werden kann
  • Zusätzlich sind auf Anfrage Besichtigungen für Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen möglich. Diese müssen mindestens 7 Tage im Voraus angefragt werden.
  • Für den Besuch wird empfohlen, geeignetes sportliches Schuhwerk zu tragen sowie an warmen Tagen ausreichend Wasser mitzuführen.

Weitere Informationen, falls notwendig, finden Sie auf www.flondar.it

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Sonnenanbeter

Der Mithraskult des antiken Roms war eine Mysterienreligion bzw. ein Geheimkult, der exklusiv Männern vorbehalten war und der besonders unter Soldaten, Beamten und Kaufleuten im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. populär wurde. Es war dereinst der Hauptkonkurrent des frühen Christentums. Mit dem Aufstieg des Christentums unter Theodosius wurde der Mithraskult verdrängt.

Der Gott Mithras wurde üblicherweise mit einer pyrgischen Kappe dargestellt. Erst später, im 3. und 4. Jahrhundert, etablierte sich die Darstellung mit einer Strahlenkrone, um die offizielle Bedeutung (SOL INVICTUS) des Sonnenkults zu bekräftigen.

Weitere Informationen zu Mithraismus finden sich neben Wiki auch auf The New Mithraeum.