Nächster Halt: Slowenien
Letzter Ort vor der slowenischen Grenze.

Noch östlicher als bis Muggia können Sie in Friaul auf dem Landweg nicht kommen. Denn dann sind Sie bereits in Slowenien - so zeigt es das Wappen von Muggia: Ein Tor zum Osten.
Nochmals 50 km weiter und man ist schon in Kroatien. Muggia, ist übrigens das einzige typisch venezianische Städtchen, das nach dem Zweiten Weltkrieg bei Italien verblieb.

Am Hafen von Muggia.
Die Einwohner dieses ehemaligen Fischerhafens standen stets treu zur Serenissima. Selbst der Ortsunkundige würde dies sofort an dem Markuslöwen erkennen, der das überragende Osttor bekrönt.
Sehens- & erlebenswert
in Muggia

Dom von Muggia. Bildnachweis
Dom
von Muggia
Sehenswert ist der Dom aus dem Jahre 1263 mit blassrosa gotischer Fassade, die gotische Kirche San Francesco und die 1950 restaurierte kleine Basilika Santa Maria Assunta, die auf dem Hügel im alten Stadtteil Muggia Vecchia liegt.
Wenn Sie im malerischen Hafen von Muggia angeln möchten, benötigen Sie eine Erlaubnis. Die erhalten Sie, wenn Sie folgendes PDF ausfüllen und mit einer Stempelmarke versehen (Richiesta autorizzazione pesca sportiva in porto.pdf).
Mit 16,-€ sind Sie dabei.
Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die italienische Küstenwache.
Bezaubernd auch der Karneval in Muggia, bei dem jedes Jahr ein Umzug mit Maskenwagen und Kostümen stattfindet, der von acht "Kompanien", die untereinander im Wettstreit stehen, gestaltet wird. (Wie so oft überstrahlt der Karneval Venedig viele Ereignisse und Veranstaltungen aus dem Umland, so daß sie nicht so recht bekannt werden...)
Seit seiner Eröffnung 2003 lockt Muggia Segelfreunde aus aller Welt an mit dem riesigen Yachthafen Porto San Rocco.

